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Der Body Mass Index (BMI)

Der Anfang ist gemacht: Du hast Dich dazu entschieden, gegen die überflüssigen Funde anzukämpfen und den „Speckröllchen“ den Kampf anzusagen. Bevor Du loslegst, solltest Du Dich mit den Lebensmitteln vertraut machen, die ab heute nur noch selten auf dem Speiseplan stehen sollten. Außerdem gilt es, ein alltagstaugliches Sportprogramm zu entwerfen, das auch nach Wochen und Monaten noch zu schaffen ist. Überambitionierte Ziele sind hier fehl am Platze. Natürlich gilt es auch, den Erfolg in messbaren Zahlen zu verfolgen. Hier spielen Bauchumfang, Gewicht und Body Mass Index (BMI) eine große Rolle.

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Der Body Mass Index

Es gilt also, sich zunächst einen Überblick über den Status Quo zu verschaffen. Schreibe Dir daher die Ergebnisse der Messung von Bauch-, Hüft und Beinumfang auf! Allein schon, um diese als Grundlage einer wöchentlichen Kontrolle als Vergleichswerte zu nutzen. Es gilt festzuhalten, wo Du – was Dein Gewicht und Deinen BMI angeht – zurzeit stehst und wo Du hin willst.

Die BMI-Formel

Um den BMI zu messen, gilt folgende Formel:

Körpergewicht (in kg) geteilt durch Körpergröße (in m) im Quadrat.

Beispiel 1: Eine Frau wiegt bei einer Größe von 1,80 m 80 kg.

BMI: 80 : 1,80 = 24,69

Beispiel 2: Ein Mann wiegt bei einer Größe von 1,70 m 70 kg.

BMI: 70 : 1,70 = 24,22

Der „ideale“ BMI hängt vom Alter ab. Die folgende Tabelle zeigt die BMI-Werte für verschiedene Altersgruppen:

Alter BMI
19-24 Jahre 19-24
25-34 Jahre 20-25
35-44 Jahre 21-26
45-54 Jahre 22-27
55-64 Jahre 23-28
>64 Jahre 24-29

 

Berechnung des Body Mass Index BMI
Berechnung des Body Mass Index BMI

BMI-Klassifikation

Nach der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird der BMI wie folgt klassifiziert:

Einteilung männlich weiblich
Untergewicht <20 <19
Normalgewicht 20-25 19-24
Übergewicht 25-30 24-30
Adipositas 30-40 30-40
massive Adipositas >40 >40

Einschränkend muss man allerdings sagen, dass der BMI nur eine grobe Orientierung darstellt, da nicht gespiegelt wird, ob ein hoher BMI durch eine entsprechend hohe Muskel- oder Fettmasse hervorgerufen wird. Als ungefährer Richtwert kann der BMI aber – zusammen mit dem Körpergewicht und dem Bauchumfang – einen guten Überblick über die gemachten Fortschritte bieten.

Berechnung des Grundumsatzes

Wer eine Gewichtsreduktion anstrebt, sollte sich bewusst darüber sein, wie viel Energie er tagtäglich braucht. Dies wird über den Grundumsatz errechnet. Der Grundumsatz umfasst die Menge an Kalorien, die der Körper für lebenswichtige Funktionen wie Atmung, Schlaf, Verdauung, Herzschlag und Körpertemperatur benötigt. Entscheidend für den Grundumsatz sind außerdem Geschlecht, Alter und Körpergewicht sowie individuelles „Physical Activity Level“. Dies ist der Sammelbegriff für alle Bewegungen, die im Alltag verrichtet werden. Bei Frauen liegt das „Physical Activity Level“ bei 20 Prozent, bei Männern bei 30 Prozent. Sportliche Betätigungen zählen extra.

Die Formel zur Berechnung des Grundumsatzes lautet:

1 Kilokalorie pro Kilo Körpergewicht und Stunde plus Dein „Physical Activity Level“.

Die Berechnung des Grundumsatzes für Männer lautet:

Grundumsatz = 66 + (13.7 x Gewicht in kg) + (5 x Größe in cm) – (6.8 x Alter in Jahren)

Die Berechnung des Grundumsatzes für Frauen lautet:

Grundumsatz = 655 + (9.6 x Gewicht in kg) + (1.8 x Größe in cm) – (4.7 x Alter in Jahren)

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2 Kommentare

  1. Hallo ich habe kurz eine Frage zum Grundumsatz / Gesamtumsatz. Und zwar was mache ich, wenn die vorgschlagenen Rezepte im Plan meinen Gesamtumsatz überschreiten. Ich persönlich liege laut meinen Berechnungen bei einem Grundumsatz von 1.341 kcal und einem Gesamtumsatz von 1.609 kcal. Wie viel / weniger kcal muss ich denn jetzt essen damit die Pölsterchen schmelzen? Und was mache ich, wenn die Rezepte den Wert überschreiten? Einfach auf eine Mahlzeit verzichten oder eine andere mit weniger wählen?

    • Hallo Daniela,

      vielen Dank für Deine Nachricht.

      Wenn die Pfunde purzeln sollen, solltest Du etwa 500 Kalorien unter Deinem Gesamtumsatz liegen. Falls Du den Wert mit den Rezepten überschreitest, würden wir Dir empfehlen, die Mahlzeiten einfach etwas kleiner ausfallen zu lassen. Komplett auf eine Mahlzeit zu verzichten bzw. diese ausfallen zu lassen, halten wir für keine gute Idee, da das Risiko im Anschluss von Heißhungerattacken gequält zu werden, einfach zu hoch ist.

      Weiterhin viel Erfolg mit Low Carb.

      Viele Grüße
      Dein Low-Carb-Team

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