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Sind Milch, Joghurt und Käse bei Low Carb erlaubt?

Sind Milch, Käse und Joghurt bei Low Carb erlaubt? Da uns diese Frage in den letzten Jahren immer wieder erreicht hat, möchten wir in diesem Beitrag gerne ausführlich darauf eingeben, von welchen Milchprodukten man bei Low Carb besser die Finger lassen sollte und welche Milchprodukte bei Low Carb unbedenklich sind.

 

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Ist Joghurt bei Low Carb erlaubt?

Joghurt nimmt eine Sonderstellung beim Kohlenhydratgehalt ein. Hier lässt sich der Kohlenhydratgehalt (leider) nicht ohne Weiteres mit einen Blick auf den Nährwertgehalt feststellen. Dies liegt zum einen daran, dass dem Joghurt – selbst, wenn es sich um fettarmen Naturjoghurt handelt – Zusatzstoffe hinzugefügt werden.

Fettfreies Milchpulver wird beispielsweise verwendet, um den Joghurt anzudicken. Außerdem besteht Milch aus Laktose, also Milchzucker, und Milchpulver beinhaltet eine höhere Konzentration an Laktose. Da Laktose eine Zuckerart ist, heißt das automatisch, dass der Kohlenhydratgehalt im Joghurt erhöht ist. Daher solltest Du Dich kritisch mit der Nährwerttabelle auf der Packungsrückseite auseinandersetzen und sicherheitshalber auf Sojajoghurt ausweichen. Auch Quark verdünnt mit etwas Mineralwasser stellt eine tolle und kohlenhydratarme Alternative zu herkömmlichem Joghurt dar.

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Ist Käse bei Low Carb erlaubt?

Ob Camembert, Brie, Light- oder Schmelzkäse – es gibt so viele leckere Käsesorten. Fragt sich, ob all diese Käsesorten bei Low Carb erlaubt sind. Ein Blick auf die Nährwerte gibt schnell Klarheit.

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Ist Milch bei Low Carb erlaubt?

Viele Low-Carb-Diäten wie zum Beispiel die Atkins-Diät oder die New-York-Diät streichen reguläre Milch erst einmal vom Ernährungsplan. Doch warum? Als fett- und eiweißreiches Getränk und einem Kohlenhydratgehalt von etwa 5g pro 100g Milch erscheint Kuhmilch auf den ersten Blick unbedenklich. Ein, zwei Gläser Milch, die achtlos nebenbei getrunken werden, können den Kohlenhydrat- und Kalorienhaushalt allerdings schnell in die Höhe treiben, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

Gegen einen Schluck Milch im morgendlichen Kaffee spricht natürlich nichts. Allerdings sollte – insbesondere wenn es um größere Mengen Milch geht (z.B. pur getrunken oder im Müsli) – lieber auf ungesüßte Mandelmilch (2,3g Kohlenhydrate pro 100g) oder Sojamilch (0,2g Kohlenhydrate pro 100g) ausgewichen werden. Denn Milch enthält Laktose, einen Zweifachzucker, der aus Glucose und Galactose besteht und den Insulinspiegel in die Höhe treibt und im Vergleich zu Mandel- oder Sojamilch beim Kohlenhydratgehalt nicht gerade vorteilhaft abschneidet.

Man könnte meinen, dass laktosefreie Milch hier eine gute Alternative zu herkömmlicher Milch darstellt. Leider ist dem jedoch nicht so, da zur Herstellung laktosefreier Milch das Enzym Laktase der handelsüblichen Milch hinzugegeben wird. Dieses spaltet den Milchzucker in die Einfachzucker Glukose und Galaktose. Der Milchzucker wird also nur aufgespalten, der Kohlenhydratgehalt ändert sich allerdings nur geringfügig.

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