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10 Tipps gegen Heißhunger

Die letzte Mahlzeit ist gerade vom Tisch und schon setzt der Heißhunger ein. Schokolade, Gummibärchen, Kekse, Chips – und zwar bitte pronto! Low Carb und all die guten Vorsätze sind dann schnell vergessen. Wenn der Heißhunger einsetzt, kann man oft keinen klaren Gedanken mehr fassen. Doch was hilft gegen die plötzlich eintretenden Fressattacken, die jeder von uns nur allzu gut kennt? Wir verraten Euch, was gegen Heißhungerattacken hilft.

1. Lass keine Mahlzeit ausfallen!

Zunächst einmal gilt es, die drei Hauptmahlzeiten einzuhalten und sich bei dieser Gelegenheit richtig satt zu essen. Wenn Du hingegen nach der Mahlzeit noch ein leichtes Hungergefühl verspürst und unzufrieden den Tisch verlässt, ist die nächste Heißhungerattacke schon vorprogrammiert.

Mahlzeiten ausfallen zu lassen ist keine gute Idee. Denn die eingesparten Kalorien kompensiert man durch den herabfallenden Blutzuckerspiegel häufig mit kleinen Snacks und Zwischenmahlzeiten. Wer regelmäßig isst und sich beim Frühstück, Mittag- und Abendessen satt isst, hält den Blutzuckerspiegel konstant. So kommt es erst gar nicht zu lästigen Heißhungerattacken.

2. Lenk Dich ab!

Auch wenn der Heißhunger eine gefühlte Ewigkeit andauert, sind es in Wirklichkeit nur wenige Minuten, die man standhaft bleiben muss. Man sollte sich also ablenken, indem man beispielsweise mal wieder die beste Freundin anruft, eine Runde spazieren geht oder den lästigen Abwasch macht.

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Heißhunger- was hilft wirklich?
Heißhunger- was hilft wirklich?

3. Trink genug!

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die zählen. Denn um Heißhungerattacken zu vermeiden, sollte man nicht nur ausreichend schlafen, sondern auch darauf achten, dass man über den Tag verteilt genug trinkt. Häufig wird Hunger nämlich mit Durst verwechselt. Wer 1,5 Liter Flüssigkeit (idealerweise Wasser und Kräutertee) pro Tag zu sich nimmt, wird feststellen, dass er sich länger gesättigt fühlt.

4. Halte Dir Deine Ziele vor Augen!

Wenn sich die nächste Heißhungerattacke anbahnt, sollte man ein Foto von sich zur Hand haben, auf dem man mit der Wunschfigur zu sehen ist. Mach Dir bewusst, dass der kurzfristige Genuss von Schokolade, Chips und Co. sich nicht lohnt und Du am Ende ein schlechtes Gewissen haben und den Verzehr mit Sicherheit bereuen wirst.

5. Halte Pfefferminze, Xylit oder Zimt bereit!

Kaum zu glauben, aber wahr: Gegen Süßgelüste hilft in der Regel ein Pfefferminzkaugummi. Alternativ kannst Du Deinen Mund auch mit einem erfrischenden Mundwasser oder aber Xylit ausspülen oder Dir die Zähne putzen. Die leichte Schärfe der Pfefferminze wirkt dem Verlangen nach Süßem effektiv entgegen. Und mit Xylit tust Du gleich noch etwas für Deine Zahngesund.

Und was hat es mit Zimt auf sich? Der Pflanzenstoff aus der Zimtrinde wirkt Heißhunger entgegen, da er den Blutzuckerspiegel stabilisiert und somit Fressattacken effektiv vorbeugt.

6. Erkenne Deine Ernährungsmuster!

Kommt der Heißhunger immer zur selben Zeit? Kannst Du ein Muster erkennen? Packt Dich vielleicht immer nach dem Mittagessen die Lust auf Süßes? Oder muss es abends vor dem Fernseher etwas zu Knabbern sein? Hier kann es ratsam sein, über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen ein Ernährungstagebuch zu schreiben. Notiere Dir bei dieser Gelegenheit auch, wie Du Dich fühlst. Wenn Du zu den emotionalen Essern gehörst, kompensierst Du Unzufriedenheit und schwierige Situationen mit Essen. Bevor Du dem Heißhunger also nachgibst, solltest Du in Dich hineinhorchen. Hast Du wirklich Hunger? Oder sind es am Ende Frust, Langeweile, Stress, Wut oder Trauer, die Dich zum Essen verleiten? Vielleicht hilft es, das Gespräch mit einer vertrauten Person zu suchen oder eine Runde um den Block zu gehen, um den Kopf frei zu bekommen. Oder Du verausgabst Dich mal richtig beim Sport? Versuch‘, den wahren Grund für Deinen Heißhunger herauszufinden!

7. Gönn Dir ausreichend Schlaf!

Damit es erst gar nicht zum Heißhunger kommt, solltest Du Dir unbedingt ausreichend Schlaf gönnen. Mindestens 7 Stunden sollten es auf jeden Fall sein. Wissenschaftliche Studien beweisen, dass Schlafmangel dazu führt, dass das Sättigungshormon Leptin gesenkt und gleichzeitig mehr appetitanregendes Ghrelin produziert wird. So ist die nächste Heißhungerattacke vorprogrammiert. Also früh zu Bett gehen! Es geht eben nichts über den berühmten Schönheitsschlaf…

8. Leg einen Cheat Day ein!

Wenn man sich 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag alles verbietet und nur einen minimalen Anteil an Kohlenhydraten zu sich nimmt, entwickelt sich nach einiger Zeit fast automatisch Heißhunger nach den „verbotenenen Lebensmitteln“. Da ein konsequenter Verzicht häufig ins genaue Gegenteil umschlägt und in unkontrollierten Heißhungerattacken endet, empfehlen wir, sich einmal pro Woche einen Cheat Day zu gönnen. An diesem Tag darf alles gegessen werden. Ob Pommes, Hamburger, Pizza oder Zuckerwatte. Man ist häufig erstaunt, dass man am Cheat Day häufig gar nicht so über die Stränge schlägt, wie eigentlich gedacht.

9. Mach zu Hause klar Schiff!

Im Grunde liegt es auf der Hand. Denn viele von uns greifen zu ungesunden Lebensmitteln, weil sie zu Hause oder im Büro in greifbarer Nähe sind. Und wenn man einmal die Tafel Schokolade geöffnet hat, bleibt es selten bei einem Riegel. Im Nu ist die komplette Tafel Schokolade verzerrt. Also zu Hause unbedingt ausmisten und Süßigkeiten, Chips und Co. an Freunde, Bekannte und Kollegen verschenken. Wenn man keine ungesunden Snacks zu Hause hat und man erst den Weg in den Supermarkt antreten muss, um seine Gelüste zu befriedigen, gibt das Zeit und Raum, um kurz in sich zu gehen und sich zu fragen, ob man wirklich sündigen will.

10. It’s tea time, baby!

Eine Tasse heißer Tee kann so manches Wunder bewirken. Denn grüner Tee regt nicht nur die Fettverbrennung und den Stoffwechsel an, sondern wirkt auch als natürlicher Appetitzügler. Auch Ingwertee wirkt sich positiv auf unser Sättigungsgefühl aus und hat dazu noch eine entschlackende Wirkung.

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