Low Carb ist in aller Munde. Der US-Trend ist mittlerweile auch in Deutschland angekommen. Doch was versteckt sich hinter dem Begriff “Low Carb” und wie funktioniert Low Carb überhaupt? Diese und viele weitere Fragen sollen auf dieser Webseite erläutert werden und ein wenig Licht ins Dunkel bringen.
Low Carb (englisch: kohlenhydratarme Ernährung) ist eine langfristige Ernährungsumstellung, die in den vergangenen Jahren mehr und mehr Anhänger gefunden hat. Jahrelang wurde von den Ernährungsgurus eine fettarme, ballaststoffreiche Ernährung empfohlen. Diese Ansichtsweise scheint nun allerdings überholt. Tatsache ist, dass Stars wie Heidi Klum, Jennifer Aniston, Julia Roberts, Angelina Jolie oder Beyoncé Knowles auf Low Carb schwören.
Doch kann eine solch drastische Umstellung der Ernährung viele Fragen aufwerfen.
- Wie funktioniert Low Carb?
- Was darf man bei einem Low Carb Ernährungsplan noch essen?
- Welche Low Carb Regeln sollte man beachten und auf welche Lebensmittel sollte man bei Low Carb besser verzichten?
All das und noch viel mehr wird auf dieser Webseite beschrieben, zusammen mit den nötigen Tipps und Tricks sowie Rezepten und Gerichten, um Low Carb langfristig umsetzen zu können. Denn eines sollte Ihnen bewusst sein: Bei Low Carb handelt es sich um keine zeitlich begrenzte Diät. Mit Low Carb wird eine langfristige Ernährungsumstellung angestrebt.
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Die Anfänge der Low Carb Ernährungsform
Die kohlenhydratarme Ernährung wurde zum ersten Mal von dem Engländer William Banting in dessen Buch „Letter on Corpulence“ (englisch: Brief zum Thema Korpulenz) behandelt. In der Lektüre beschreibt Banting, dass sein Arzt ihm eine extrem fleischbetonte Diät zum Zwecke der Gewichtsreduktion empfohlen habe. So nahm er – nach eigenen Angaben – innerhalb eines Jahres mehr als 23 Kilo ab.
Spätere Anhänger dieser Ernährungsform waren unter anderem der deutsche Arzt Wilhelm Ebstein, der sich bereits im 19. Jahrhundert für eine „Fleisch-Fett-Diät“ und gegen eine kohlenhydratlastige Ernährung aussprach. Auch der französische Ernährungswissenschaftler Jean Anthelme Brillat-Savarin war der Meinung, dass die Stärke in Brot, Mehl und Kartoffeln zu einer Gewichtszunahme führe. In den 1970er Jahren erlebte die kohlenhydratarme Ernährung dann eine ungeahnte Popularität. Der amerikanische Arzt Robert Atkins wertete Forschungen aus den 50er Jahren erneut aus und machte daraufhin die so genannte Atkins-Diät, eine besondere Form der Low-Carb-Ernährung, publik. Diese Ernährungsform bezieht sich in der Einteilung von „guten“ und „schlechten“ Lebensmitteln auf den Glykämischen Index.
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Low Carb liegt im Trend
Low Carb ist besonders in den USA ein Hit. Hier hat sich ein ganzer Industriezweig auf Low Carb Produkte spezialisiert und immer wieder wird ein Abnehmen ohne Hungern propagiert. Regale in Supermärkten füllen sich gerade in den USA mit Low Carb-Produkten, ebenso wie dies noch vor wenigen Jahren mit Light- oder Low Fat-Produkten der Fall war. Als der Low Carb-Trend im Jahre 2004 seinen Höhepunkt erreichte, achteten geschätzte 44 Millionen Amerikaner auf eine reduzierte Kohlenhydratmenge. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage zeigte, dass zurzeit 1/10 der amerikanischen Bevölkerung eine Low Carb Ernährung verfolgt.
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Ärztliche Konsultation vor Beginn der Ernährungsumstellung
Generell ist es empfehlenswert, eine Umstellung der Ernährung auf Low Carb mit seinem Arzt durchzusprechen und sich in regelmäßigen Abständen anhand eines großen Blutbildes durchchecken zu lassen. Kritiker dieser Ernährungsform sind der Meinung, dass eine kohlenhydratarme und fett- und eiweißreiche Ernährung auf Dauer zu Herzerkrankungen und Verfettung der Gefäße führen kann. Sicherlich ist Low Carb ein äußerst kontrovers diskutiertes Thema. Daher – und um ein objektives Bild zu vermittel - werden auf dieser Webseite ebenfalls die Vorteile und Nachteile der Low Carb Ernährung erläutert.










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