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Was ist intermittierendes Fasten? Eine einfache Erklärung

Intermittierendes Fasten, auch Teilzeit-Fasten genannt, gehört zu den aktuell beliebtesten Ernährungstrends. Bei dieser Diät wechseln sich Fastentage und Tage mit normaler Ernährung ab. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer kohlenhydratarmen Low-Carb-Ernährung, doch wichtiger ist der vollständige Verzicht auf Nahrung innerhalb bestimmter Zeitfenster.

Theoretisch fastet jeder Mensch täglich während des Schlafs. Wer beispielsweise abends um 21 Uhr zum letzten Mal etwas isst und trinkt und erst morgens um 7 Uhr wieder Kaffee trinkt, hat zwischendurch zehn Stunden lang gefastet. Beim intermittierenden Fasten wird dieses Zeitfenster einfach noch ein Stück erweitert und nur innerhalb eines engeren Zeitfensters von acht Stunden gegessen. Diese „16/8-Methode“ ist die beliebteste Form des Intervall-Fastens. Während der Fastenstunden sind Getränke ohne Kalorien wie Wasser, Tee und Kaffee übrigens erlaubt.

Warum Fasten?

Fasten gehört seit Jahrhunderten zum menschlichen Lebensstil. Oft war das Fasten erzwungen, weil einfach keine Nahrung vorhanden war, doch vielfach auch freiwillig. Alle großen Religionen kennen das Fasten: Buddhistische Mönche fasten tagelang während tiefer Meditation, Christen fasten vor großen christlichen Feiertagen und Muslime kennen den Fastenmonat Ramadan, während dem nur zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang gegessen wird. Menschen – und Tiere – fasten darüber hinaus oft unbewusst, wenn sie krank sind und einfach keine Lust auf Nahrung verspüren.

Anders als viele Menschen glauben, kommt der Körper problemlos damit klar, einige Tage auf Nahrung zu verzichten. Blutzucker- und Insulinspiegel sinken, während die Hormone zulegen. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass gelegentliches Fasten positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat und möglicherweise sogar lebensverlängernd wirkt. Somit solltest du intermittierendes Fasten auch einmal ausprobieren!

Wie funktioniert intermittierendes Fasten?

Bei der beliebten 16/8-Methode wechseln sich 16-stündige Fastenphasen mit 8-stündigen Phasen der Ernährung ab. Wer ohnehin nicht gerne frühstückt, kann das nächtliche Fasten bis zum Mittag verlängern und die erste Mahlzeit zum Beispiel gegen 12 Uhr einnehmen und die letzte Mahlzeit um kurz vor 20 Uhr. Andere frühstücken lieber üppig gegen 9 Uhr und nehmen die letzte Mahlzeit des Tages dafür schon um 17 Uhr ein. Diese intermittierende Diät-Form werden auch 8 Stunden bzw. 16 Stunden Diät genannt.

Eine andere bekannte Variante ist die 5-2-Diät: Dabei wird sich fünf Tage lang normal ernährt und zwei Tag lang streng gefastet. An diesen Tagen sind lediglich je 500-600 Kalorien erlaubt. Diese Form des Intervallfastens wird auch als 2-Tage-Diät oder 5-2 Diät bezeichnet.

Wieder andere Menschen setzen auf einen Fastentag pro Woche: 24 Stunden lang werden keine Kalorien aufgenommen. Diese intermittierende Form ist hinlänglich bekannt als 24-Stunden-Diät.

Weitere Informationen über intermittierendes Fasten bietet dieser Ratgeber für Anfänger.

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