Startseite / Low-Carb-Rezepte / Low-Carb-Rezepte zum Backen

Low-Carb-Rezepte zum Backen

Natürlich scheinen Low Carb und Kekse, Brot oder Kuchen auf den ersten Blick nicht recht zusammenzupassen. Wenn man die traditionellen Zutaten Mehl und Zucker nimmt, ist dies natürlich der Fall. Doch Low Carb heißt auch, seine Kreativität und den Entdeckergeist zu nutzen. So stellt sich nicht mehr die Frage: „Was kann ich bei Low Carb überhaupt noch essen?“, sondern vielmehr „Wie ersetze ich die kohlenhydratlastigen Zutaten beim Backen durch No-Carb- oder Low-Carb-Zutaten?“

Beim Backen gibt es einige Zutaten, die sich bei Low Carb als sehr hilfreich und sinnvoll erwiesen haben. Viele dieser Zutaten sind im Supermarkt erhältlich, andere im Reformhaus. Manchmal muss man aber auch in den sauren Apfel beißen und diese Zutaten – gerade, wenn sie eher außergewöhnlich sind – online bestellen.

Low-Carb-Alternativen zu normalem Mehl

Wer Low Carb backen möchte, braucht zunächst einmal einen Ersatz für Mehl, denn normales Weizenmehl hat einen Kohlenhydratgehalt von sage und schreibe 83g pro 100g.

Hier sind einige Mehlvarianten*, die sich als Alternative zu normalem Auszugsmehl eignen:

Erdnussmehl20g Kohlenhydrate pro 100g
Haselnussmehl10,8g Kohlenhydrate pro 100g
Kokosnussmehl17,6g Kohlenhydrate pro 100g
Leinsamenmehl6g Kohlenhydrate pro 100g
Mandelmehl4g Kohlenhydrate pro 100g
Sojamehl3g Kohlenhydrate pro 100g
Traubenkernmehl17,2g Kohlenhydrate pro 100g
Walnussmehl18g Kohlenhydrate pro 100g

* Hier handelt es sich um Durchschnittswerte, die von Produkt zu Produkt ggf. variieren können.

Weitere Informationen und Details zu den einzelnen Mehlsorten findest Du hier.

Backen bei Low Carb - eine Sache der Unmöglichkeit?
Backen bei Low Carb – eine Sache der Unmöglichkeit?

Low-Carb-Rezepte zum Backen: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
3,41 von 5 Punkten, basieren auf 148 abgegebenen Stimmen.
Loading...

Low-Carb-Alternativen zu Zucker

Zucker sollte beim Low-Carb-Backen selbstverständlich komplett weggelassen werden. Stattdessen sollten die zum Backen idealen Zuckeraustauschstoffe Stevia, Splenda oder Huxol verwendet werden. Trockenfrüchte oder Milchschokolade sollten ebenfalls nicht verwendet werden, statt dessen solltest Du lieber Mandeln, frische Früchte, Mandelbutter oder dunkle Schokolade als Backzutaten verwenden.

Um auf den Zuckeraustauschstoff zurückzukommen, so hat sich Erythritol zum Backen bewährt. Erythritol hat so gut wie keinen Einfluss auf den Blutzucker und verbindet sich zum Beispiel ideal mit geschmolzener Schokolade. Erythritol ist als Puder oder als Granulat erhältlich. Gute Erfahrungen haben wir außerdem mit Canderel Streusüße gemacht.

Teilweise wird Süßstoff beim Backen bitter. Hier bieten sich neben den oben genannten Süßstoffen folgende Produkte als Alternative an:

  • Splenda
  • Huxol
  • Xylit bzw. Birkenzucker

Gerade zu Beginn von Low Carb verschätzt man sich häufig mit der Menge an Süßstoff, die man dem rohen Teig zufügt und so schmeckt der Teig nach dem Backen plötzlich zu süß oder auch mal nach gar nichts. Gib nicht auf! Es dauert etwas, bis man ein Gefühl für die richtige Menge an Süßstoff entwickelt hat. Ein kleiner Tipp: Es hat sich grundsätzlich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Teig vor dem Backen eine Spur zu süß ist, denn Süßstoff verliert während des Backvorgangs etwas an Süßkraft.

Aspartam und Co.
Aspartam und Co.

Öle bei Low Carb

Bei Low Carb sollte idealerweise Olivenöl verwendet werden. Wenn allerdings ein neutralerer Geschmack von Nöten ist oder bei sehr hohen Backtemperaturen, kann man auf Sesamöl, Macadamiaöl oder Walnussöl ausweichen.

Rezepte für Low-Carb-Backwaren:

Backen ist etwas wunderbares – ob Kuchen, Kekse, Muffins oder Brot – gerade in der Winterzeit macht es so viel Freude, sich an den Herd zu stellen, und für sich und die Liebsten zu backen. Viel Vergnügen beim Ausprobieren!

Rezepte für Brot, Brötchen und Knäckebrot:

Low-Carb-Rezepte für Muffins:

Low-Carb-Rezepte für Kekse und Plätzchen:

Low-Carb-Rezepte für Kuchen und Torten:

Das solltest Du Dir auch anschauen!

Low-Carb-Rezepte für das Dessert

Low-Carb-Rezepte für Desserts

Natürlich spielt Süßes bei einer Low-Carb-Ernährung eine untergeordnete Rolle und sollte – wenn möglich – die …

Donuts - leider ein No Go bei Low Carb

Low-Carb-Rezepte für Snacks

Natürlich wird immer angeraten, sich auf drei Mahlzeiten pro Tag zu beschränken. Doch was ist, …

32 Kommentare

  1. Geschätztes Low-Carb-Team!
    Nach vielen anderen (vergeblichen) Diäten habe ich, nicht zuletzt wegen eurer Website, vor ca. 3 Monaten mit einer Low-Carb-Diät begonnen. Ich bin zwar nicht übermäßig dick, wollte aber meine mittlerweile 96 kg abbauen. Was soll ich sagen – nach zwei Monaten war ich auf 89 kg angekommen, ohne Probleme. Ich habe es in der Zeit geschafft, meinen Kohlenhydratekonsum auf 120 – 150 g pro Tag zu beschränken (nicht einfach als früherer Pasta-, Reis- und Kartoffelfreund). Nachdem es bis dahin so gut gelaufen ist, habe ich mir 85 kg als Ziel gesetzt (das Gewicht, das ich vor ca. 20 Jahren hatte – ich bin mittlerweile 65). Aber – und jetzt kommt mein großes Problem – seit einen Monat stagniert das Gewicht bei 89 kg (+/- 500 g), obwohl ich das Gleiche esse als vorher und auch regelmäßig Sport treibe. Wie kann das sein? Haben Sie eine Erklärung dafür?

    • Hallo Otto,

      ein toller Abnehmerfolg, den du da verzeichnen kannst! Sehr gut gemacht!

      Dass das Gewicht stagniert, das gehört (leider) dazu. Wichtig ist, nun nicht in alte Ernährungsmuster zurückzufallen, sondern weiter zu machen. Wir haben dazu einen eigenen Artikel geschrieben, den du unter dem folgenden Link findest: http://www.lowcarb-ernaehrung.info/was-tun-wenn-das-gewicht-stagniert/

      Wir wünschen dir weiterhin viel Motivation und Durchhaltevermögen.

      Viele Grüße
      Dein Low-Carb-Team

  2. Hallo liebes Low-Carb-Team,

    ich habe in einem Bericht gelesen, das Süßlupinen toxisch sind und diese Stoffe auch nicht gänzlich bei der Verarbeitung entfernt werden können. Deshalb frage ich mich, wieviel Süßlupinenmehl ist den verträglich?
    Was sagt ihr über die Aussage bezüglich der toxischen Stoffe, die in dem Mehl verbleiben?
    Ich würde mich sehr freuen, da eine Meinung von euch zu hören, weil ich jetzt sehr verunsichert bin.

  3. Hallo liebes Team,

    habt ihr auch ein Rezept für vegane Low-Carb-Muffins?

    Viele Grüße, Mia 🙂

  4. Hallo zusammen,
    Schade, dass Madlens Frage nicht beantwortet wurde. Ich habe das gleiche Problem. Ich habe eine Kreuzallergie und Neurodermitis, und daher Probleme mit Nüssen als Lebensmittel. In Maßen ok, aber Mandelmehl, etc. als Hauptzutat für Backwaren scheint für mein LC-Programm nicht so geeignet. Hat jmd. von Euch in der gleichen Situtation Erfahrung damit gemacht? Sind Leinsamenmehl und Sojamehl dann die einzigen Alternativen?
    Ich würde mich sehr über einen Tipp freuen!

    • Du kannst auch Mehl aus beispielsweise Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, Haselnusskernen oder Walnüssen nehmen. Entweder in der gemahlenen Variante mit allen Fetten oder in entölter Form aus einer Ölmühle.

    • Was wäre denn mit Kokosmehl? Ich nutze das inzwischen sehr gerne zum backen – vorausgesetzt, man mag den Kokosgeschmack…

  5. ist schwarze schokolade erlaubt in geringer menge??

    • Hallo Gina,

      wenn es Schokolade sein muss, sollte der Kakaogehalt so hoch wie möglich sein. Allerdings sollte der Schokoladengenuss eher eine Ausnahme sein 😉

      Viele Grüße
      Dein Low-Carb-Team

  6. Hallo.
    Ich habe eine Nuss-Mandel und Soja Allergie…würde aber trotzdem gerne low carb kochen und backen. Welches sind die jeweils besten alternativen? Gerade zum backen finde ich keine Hinweise 🙁
    Lieben Dank

  7. Hallo ,

    Was mich bei der Auflistung der mehlsorten stutzig macht ist die kohlenhydratangabe beim sojamehl. Ich nutze gerade ein sojamehl mit lediglich 3g pro 100g.
    Falls gewünscht ist gebe ich gerne Herstellernamen und den Kaufort preis.

  8. Vielleicht solltet Ihr den Süssstoff Aspartam von Eurer Liste streichen.
    Der Süssstoff Aspartam ist nicht so unbedenklich. Es gibt Studien darüber das Aspartam bedenkliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat!

    Würde eher zu Stevia oder Sucolien tendieren als Zuckerersatzstoffe.

  9. Hallo,
    ich weiß das Thema ist umstritten, aber ich persönlich bin von künstlichen Süßstoffen komplett abgekommen.
    Nachdem ich gelesen habe dass sich speziell Aspartam und Acesulfam im Körper in Formaldehyd umwandeln und eingelagert werden, lasse ich ganz und gar die Finger davon.
    Wenn es wirklich einmal süß sein muß nehme ich da lieber einen Löffel Honig oder reibe mir ein Wenig Apfel in den Salat oder sonstige Speisen als mich bewußt zu vergiften.
    Seit ich darauf achte, sowenig wie möglich künstliche Zusatzstoffe zu konsumieren geht es mir gesundheitlich um so vieles besser wie ich es nie erwartet hätte.
    Freundliche Grüsse
    Miguel

    • Meine Güte, so viel Nichtwissen kann es doch nicht geben??

      Die Bildung von Formaldehyd (= Methanal) im Körper ist ein völlig normaler Stoffwechselvorgang. Der Mensch produziert täglich etwa 50 mg davon als Zwischenprodukt und verstoffwechselt das. Jeder verdammt Apfel enthält mehr Formaldehyd als Aspartam.

      Seid doch nicht so unfassbar naiv und verteufelt etwas, von dem es bislang keine einzige bestätigte Studie zur schädigenden Wirkung gibt. Etwas nicht zu essen aus privaten Gründen – prima. Absurde Thesen absondern und absolut keine Ahnung haben ist allerdings ziemlich gruselig.

  10. Ich würde mir so gerne mal was süßes backen, ich habe aber nur Sojamehl da.

    Empfiehlt sich das auch bei Waffeln oder Kuchen oder sollte ich besser was anderes nehmen? Mandelmehl ist mir mit 15 EUR/kg ehrlich gesagt zu teuer…

    Danke schonmal für eure Antwort!

  11. Hallo,
    was ist mit Stevia als Süßungsmittel?

    • Hey jojo, ich persönlich verwwewnde Stevia aus 2 Gründen nicht:
      1. die pflanze ist noch nicht ausreichend erforscht, und es wird vermutet dass sie krebserregend ist.
      2. stevia hat einen relativ starken eigengeschmack…jedem dasss seine, aber ich persönlich mag s niccht.
      🙂

    • Hallo jojo,

      mit Stevia haben wir schon häufig versucht zu backen, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Häufig hatten die Backwaren einen bitteren / komischen Nachgeschmack. Die besten Ergebnisse konnten wir bis jetzt mit Canderel Streusüße erzielen.

      Wir hoffen, wir konnten Dir weiterhelfen.

      Viele Grüße
      Dein Low-Carb-Team

  12. Und von Aspartam würde ich aufjedenfall abraten!!!!!!!!

  13. Hi, kann auch Dinkel Vollkornmehl genutzt werden?

    • Hallo Pandoo,

      vielen Dank für Deine Nachricht.

      100 g Dinkelmehl haben 63,3g Kohlenhydrate – daher ist davon aus Low-Carb-Sicht eher abzuraten.

      Viele Grüße
      Dein Low-Carb-Team

  14. Hallo!

    Was ist eigentlich mit Buchweizen-Vollkornmehl? Das ist noch eher in den Reformhäuser oder gut sortierten Supermärkten zu bekommen. Buchweizen ist botanisch gesehen kein Getreide – wie passt das zur Low Carb – Ernährung?

    Danke schonmal für die Antwort!

    • Hallo Bärbel,

      100g Buchweizenmehl haben 78g Kohlenhydrate – dementsprechend würden wir Buchweizenmehl nicht bei Low Carb empfehlen. Mandelmehl oder Kokosmehl sind gute Low-Carb-Alternativen.

      Viele Grüße
      Dein Low-Carb-Team

  15. Hallo, könnte ich bitte den Link bekommen für Brot nach low carb das man im Supermarkt kaufen kann? Ich finde den Link nicht mehr…
    Danke und lg

  16. Hallo 🙂
    Mich würde sehr interessieren ob es das mandelmehl auch in geschäften und nicht nur online zu kaufen gibt? Und wenn ja wo suche ich am besten? Lg

    • Hallo lina,

      vielen Dank für Deine Nachricht.

      Mandelmehl müsstest Du auch im Reformhaus erhalten. Falls es dort nicht vorrätig ist, bestellen es die Reformhäuser auch gern, so dass Du es dort am nächsten Tag abholen kannst.

      Wir hoffen, wir konnten Dir weiterhelfen.

      Viele Grüße
      Dein Low-Carb-Team

  17. Hallo liebes Team,
    AUF KEINEN FALL sollten kaltgepresste Nuss- und Kernöle zum hohen Erhitzen (Braten und Backen) verwendet werden. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren verlieren ihre positiven Eigenschaften, Aroma- und Farbstoffe fangen an zu verbrennen. Es entstehen PAKs.
    Besser zum Backen und Braten wären Rapsöl, Erdnussöl oder Kokosöl zu nennen

    LG
    Kassiopeia123

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.