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Meine Erfahrungen bei einer Low-Carb-Diät

Früher habe ich mich sehr durchschnittlich ernährt – viel Kaffee, Fast Food und zuckerhaltige Snacks, sowie Hauptmahlzeiten mit Pasta, Reis, magerem Fleisch und Gemüse. Über eine Low-Carb-Diät hatte ich mir kaum Gedanken gemacht, bis ich ernsthaft abnehmen und gesünder leben wollte. Nach acht Monaten Low-Carb-Ernährung habe ich genug Erfahrungen sammeln können und bin dabei zu einigen wichtigen Erkenntnissen gekommen, die ich hier aufgelistet habe:

Es ist nicht kompliziert

Ich hatte befürchtet, dass ich bei einer Low-Carb-Diät ständig Kalorien und Kohlenhydrate zählen und stundenlang am Herd stehen müsste, um komplizierte Mahlzeiten zu kochen. Doch so schwer ist es nicht. Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, frische leckere Zutaten wie Gemüse, Obst, Nüsse und Fleisch zu kaufen. Einen Salat für das Mittagessen am Arbeitsplatz am nächsten Tag stelle ich abends in fünf Minuten zusammen, indem ich grünen Salat mit einigen farbenfrohen Gemüsesorten, Fetakäse und Cashewnüssen mische.

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Ohne Ziele klappt es nicht

Einfach nur sagen „ich will mich jetzt Low Carb ernähren“ bringt nicht viel. Es ist wichtig, sich selbst Ziele zu setzen, zum Beispiel ein bestimmtes Gewicht zu erreichen oder zumindest zu bestimmten Zeiten und Terminen bestimmte Dinge zu essen, z.B. um meine Energie ganztägig aufrecht zu erhalten.

Das Essen ist weiterhin ein Genuss

Die richtige Einstellung ist Gold wert. Es ist sinnlos, sehnsüchtig an die Dinge zu denken, bei denen man sich nun einschränken muss. Besser ist es, sich auf die erlaubten Leckereien zu konzentrieren, zum Beispiel ein köstliches Brot zum Kaffee beim Frühstück oder eine Schnitte Eiweißbrot mit leckerer Erdnussbutter.

Sport macht den Unterschied

Ein Vollzeitjob mit täglichem Pendeln im Berufsverkehr lässt nicht viel Zeit für sportliche Aktivitäten. Dennoch zeigen die Erfahrungen, dass es sinnvoll ist, sich täglich um etwas Bewegung zu bemühen. Sport hebt die Laune, hilft beim Einschlafen und stärkt tagsüber die Konzentration. Selbst eine kurze zehnminütige Joggingrunde, ein Spaziergang um den Block oder ein paar Gymnastikübungen im Wohnzimmer können schon viel ausmachen.

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Schuldgefühle sind überflüssig

Okay, ab und zu geht die Kontrolle verloren und man futtert eine Tafel Schokolade – auch bei einer Low-Carb-Diät. Na und? Es ist nicht das Ende der Welt und wird am besten abgehakt und vergessen. Schuldgefühle bringen niemanden weiter – sie führen höchstens dazu, dass man sich wie ein Versager fühlt. Also lieber dazu stehen und darauf achten, wie solche Kontrollverluste in Zukunft vermieden werden können (z.B. nicht einfach Schokolade kaufen, nur weil sie gerade im Angebot war).

Dünn ist nicht unbedingt gesund

Manche Menschen sind von Natur aus groß und schlank. Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sie super gesund sind. Dünn zu sein, bedeutet nicht automatisch gesund zu sein, nur weil Übergewicht einen so schlechten Ruf hat. Wichtig ist, dass man sich in seiner Haut wohl fühlt und das erreicht man mit Low Carb!

Kohlenhydrate machen schlaff

Wenn ich ein Mittagessen mit vielen Kohlenhydraten, z.B. ein Pastagericht, gegessen habe, bin ich gegen 14 Uhr total abgeschlafft. Wenn ich dagegen einen frischen Salat esse, fühle ich mich auch am Nachmittag frisch und konzentriert. Ein Salat klingt nicht immer super spannend, wenn es grau und regnerisch ist oder die Laune im Keller ist, doch spätestens am Nachmittag bin ich froh, dass ich mich an meinen Salat gehalten habe. Viele haben diese Erfahrungen gemacht.

Liebe deinen Sport

Wer absolut keine Lust auf Jogging hat, sollte sich nicht durch den Stadtpark quälen und wer Gerätetraining hasst, sollte sich nicht widerwillig ins Fitness-Studio schleppen. Eine Sportart, die wirklich Spaß macht, erleichtert es ungemein, die Motivation zu erhalten. Ich liebe zum Beispiel meinen Yoga/Pilates-Kurs an Donnerstagen und den täglichen Spaziergang mit meinem Hund.

Wer liebt, was er tut, wird schnell merken, dass er es häufiger und länger tut. Auch hier solltet ihr immer wieder reflektieren und eure eigenen Erfahrungen machen.

Auf die Balance kommt es an

Ich liebe Pasta und kann trotz Low-Carb-Diät nicht ganz auf sie verzichten. Ich habe sie aus meiner alltäglichen Ernährung zuhause gestrichen, doch dafür bestelle ich gerne ein Pastagericht, wenn ich weggehe. Es ist wichtig, Lieblingsgerichte mit hohem Kohlenhydratgehalt nicht ganz vom Speiseplan zu streichen, damit die neue Ernährung weiterhin Spaß macht.

Nicht auf andere Leute herabsehen

Nicht alle Menschen haben den Drang sich gesund zu ernähren oder haben es einfach zuhause nie gelernt. Vielleicht wissen sie auch gar nicht, wie einfach eine gesunde Ernährung sein kann. Statt auf Freunde und Familienmitglieder herabzusehen, ist es besser mit ihnen über die Vorteile und die Erfahrungen der eigenen gesunden Ernährung zu sprechen und zu welchen Verbesserungen sie geführt hat. Wer als gutes Beispiel dient, findet eher Nachahmer.

Es ist nicht teuer

Es müssen nicht unbedingt sehr teure und spezielle Superfoods aus dem Reformhaus oder Bio-Laden sein. Eine gesunde Low-Carb-Diät kann durchaus preisgünstig sein und sogar billiger als die bisherige Ernährung, z.B. indem gesundes frisches Gemüse und Fleisch die bisherigen Fast-Food-Mahlzeiten aus der Pommesbude und Fertiggerichte ersetzen.

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Ein Kommentar

  1. Hallo,
    Zunächst einmal finde ich deinen Artikel sehr gelungen. Er ist sehr hilfsreich, da du auf viele Aspekte eingehst die man im Vorhinein möglicherweise nicht wissen kann. Eine Lowcarb diät bringt schnelle Ergebnisse. Das kann ich selbst aus eigener Erfahrung berichten. Man sollte aber darauf achten, dass man genug Vitamine und Mineralstoffe zu sich nimmt. Diese vernachlässigen einige, da sie aufgrund des Kohlenhydratverzichts auch kaum Früchte oder Vitaminreiches Gemüse zu sich nehmen. Noch einmal Hut ab für deinen Artikel und deine Seite an sich finde ich sehr toll.

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